Das Land

Aus Zorac'Quan
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Zorac'Quan, das Land im Süden der Mittellande, wird auch das goldene Zorac'Quan genannt. Wer nun jedoch Reichtum vermutet oder in der Erde verborgene Schätze, wird enttäuscht sein, Zorac'Quan birgt nur wenig Gold und auch der Reichtum des Landes ist nicht übermäßig. Der Beiname das Goldene rührt her von den gewaltigen Getreidefeldern, die ganze Landstriche überziehen, weshalb Zorac?quan auch die Kornkammer des Südens genannt wird. Zorac'Quan hat circa die Größe von NRW, wobei ein nicht unerheblicher Anteil auf die Hochebene von Xa entfällt.

Doch neben dem Getreide wird Zorac'Quan auch sonst vor allem von der Landwirtschaft dominiert. So ist es kein Wunder, dass die über 180.000 Einwohner Zorac'Quan, die Zoran, sich außer in der Hauptstadt Freyersbrücken nur in wenigen Städten angesiedelt haben. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung lebt in kleinen Dörfern, Gutshöfen und tut Dienst in Rittersgütern. Vermehrt treten in letzter Zeit auch kleine Weiler auf, in denen sich Befreite niederlassen.

Das Land war bis vor kurzem streng aristokratisch regiert, die Adelsfamilien hatten die alleinige Macht, der weit überwiegende Teil der Bevölkerung jedoch lebte in Sklaverei und hatte die Aufgabe, die gewaltigen adligen Güter zu bestellen. Doch dann, im Jahre 1200, verstarb der alte Herrscher des Landes, der Edle, und ein neuer, junger Edler, Hadrian I. übernahm die Macht. Seine Ideen stürzten das Land in Chaos: Er erließ strikte Order, dass alle Sklaven freizulassen seien und Arbeitskräfte zukünftig freiwillig und gegen Entlohnung arbeiten sollten. Diese Order, die er mehr oder minder mit Gewalt durchsetzen musste, führte dazu, dass einige Adlige das Land verließen oder inhaftiert wurden und dass nun Tausende der ehemaligen Sklaven durch Zorac'Quan ziehen, auf der Suche nach einer neuen Heimat. Und auch die Wirtschaft des Landes ist zusammen gebrochen: Echtes Geld ist kaum noch im Umlauf, da der Edle es braucht, um den Erhalt und Ausbau des Militärs zu bezahlen und statt dessen Schuldverschreibungen ausgegeben hat. Doch ob diese tatsächlich eines Tages am Hofe wieder gegen echtes Geld eingetauscht werden können, ist ungewiss.