Ruyan Vé

Aus Zorac'Quan
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Die magisch Begabten des Landes, vor allem diejenigen, die von Adeligen und Freien abstammten, haben einen hohen Stand in Zorac?quan. Schon in jungen Jahren werden sie auf die Akademie der ?Ruyan Vé? gebracht, um dort in die arkanen Künste eingewiesen zu werden. Ihre Aufgabe im Lande war es bisher vor allem, auf den Gütern die Adligen zu schützen, die bestehende Ordnung zu bewahren und Gefahren und Problemen mit Sklaven entgegen zu wirken und vorzubeugen. Dementsprechend werden die Magier der Akademie vom Stande her mindestens ebenso hoch angesehen wie die Adligen und bei den ehemaligen Sklaven gefürchtet.

Akademie

Ihren Sitz hat die Akademie in der Provinz Telquana, die seit langer Zeit ihnen untersteht. Dass die ?Ruyan Vé? sich auf die Seite des neuen Edlen gestellt hat überraschte manche, vor allem die Sklaven, die den Magiern wohl jede Bösartigkeit zugetraut hätten.

Doch mittlerweile gibt es auch unabhängige Magier im Lande, da einige Magier der Akademie es vorzogen ihre Lehrling selbst zu erwählen und sie privat zu unterrichten. Dennoch muß jeder magiebefähigte Einwohner des Landes bei der Akademie gemeldet sein.

Ausbildung und Ansichten

Ein Absolvent der Akademie gilt im Land als angesehen und teilweise als gefürchtet. Wärend der Ausbildung kann alles gelernt werden außer Fluchmagie und Dämonologie. Es ist dabei Pflicht für jeden Absolventen mindestens einen Kampfzauberspruch zu beherrschen damit dieser das Land zur Not verteidigt werden kann.
Auch später im Leben ist es Ruyan Vé Magiern untersagt die unreine Fluchmagie zu lernen. Ausnahme bildet der Zauber Götterfluch, welcher nach bestandener Großmeisterprüfung (Primus Magus/Maga) und Reifeprüfung an der Akademie vom Ordensleiter persönlich gelernt werden kann. Die Ausübung der Dämonologie ist allseits verachtet und wird hart bestraft. Auch Magie zur Totenbeschwörung ist zumindest inoffiziell verboten. Ein explizites Verbot gibt es nicht aber man muss doch mit ernsten Folgen bei Zuwiderhandlung rechnen.

Stufen der Ausbildung

Lehrling

Zu Beginn der Ausbildung trägt man den Rang des Lehrlings. In dieser Phase wird viel Zeit investiert in Ordnung, grundlegende Konzentrationsübungen und in die ersten Zauber. Nach einigen Jahren und einer Reifeprüfung (eine nichtmagische Prüfung der geistigen Reife) durch den betreuenden Lehrmeister darf der Lehrling bei Bestehen sich nun Adept/-a nennen.

Die korrekte Anrede lautet weltlich gelehrte(r) Herr/Dame und innerhalb des Ordens spricht man einen Lehrling als Scholaren oder einfach als Lehrling an.

Adept

Als Adept/-a hat man seine Grundausbildung abgeschloßen und verlässt für gewöhnlich die Akademie oder den bisherigen Lehrmeister. Bisweilen jedoch verbleiben die Adepten dort weiterhin und vertiefen sich in ihren Studien.

Nach vielen Jahren der Forschung und Perfektionierung ist es dem Adepten gestattet auf eigenes Verlangen hin nochmals geprüft zu werden um in den Rang eines/einer Magus/Maga aufzusteigen.

Ein Adept hat das Recht mit wohlgelehrte(r) Herr/Dame angesprochen zu werden. Unter den Magiern spricht man sich mit umgänglich mit Collega an.

Magus/Maga

Diese Prüfung, auch Meisterprüfung genannt, wird durch mehrere Magier der höheren Ränge abgenommen und besteht aus den drei Teilen Theorie, Praxis und Reife.

Ist die Prüfung als bestanden bewertet darf sich der Magier nun Magus/Maga mit Titel nennen und kann ab diesem Moment eigene Lehrlinge nach dem Gesetz der Ruyan Vé ausbilden. Nun kann der Magier auch in die höheren Ämter des Ordens aufsteigen.

Ein(e) Magus/Maga hat das Recht sich mit Herr oder Frau Magister ansprechen zu lassen. Diese Anrede gilt nur in der Öffentlichkeit und wird dort auch unter den Magiern selber verwendet. Im privateren Kreis oder innerhalb des Ordens spricht man sich mit Meister an.

Primus Magus/Maga

Nach einiger Zeit ist es den Magiern möglich noch weiter aufzusteigen. Dies jedoch geschieht äußerst selten und hat kein festes Prozedere. Durch besondere Taten oder Fähigkeiten wird man zum Primus Magus. Dies sind die obersten und erfahrensten Magier des Ordens. Zwei Magier diesen Ranges stehen Hadrian zur Seite. Nur ein Primus Magus kann zum Ordensleiter ernannt werden.

Ein Primus Magus/Maga wird im öffentlichen Leben mit ehrwürdiger Magister angesprochen und von seinen Kollegen allgemein gelehrter Meister.

Der Ordensleiter wird selbstverständlich mit eure Spektabilität angesprochen.

Regeln der Ruyan Vé

  1. Die Magie ist uns von der Göttin geschenkt worden. Benutze sie nur wenn sie es gutheißen würde.
  2. Zu Beginn jeden Tages bete zu ihr, auf das sie dir wohlgesonnen sei und bitte sie um Weisheit bei all deinen Entscheidungen
  3. Vollbringe deine Taten in ihrem Namen und zu ihren Ehren
  4. Achte die Alten und deine Lehrmeister und behandle jedes Wesen mit dem ihm gebührenden Respekt
  5. Lerne jeden Tag, auf das deine Macht stetig wächst und du deine Kraft besser zu fokussieren lernst
  6. Achte und befolge die Gesetze der Akademie und der Göttin und sei versichert das dich die gerechte Strafe ereilen wird, solltest du sie brechen
  7. Wisse, dass du jeden der dir die korrekte Anrede deines Standes verweigert, den Göttern lästert oder gegen die Gesetze des Landes Zorac?quan verstößt, seiner gerechten Strafe zuführen sollst.

Kleidung

Generell ist den Magiern der Ruyan Vé gestattet alles an Kleidung zu tragen was beliebt. Jedoch soll auf anständige Kleidung geachtet werden. Vollends verpönnt sind Rüstungen aus Metall aufgrund der magiehemenden Wirkung auf die Magier.

Am liebsten werden weite Roben und die üblichen Hüte gesehen aber gerade junge Magier neigen in letzter Zeit dazu von diesem deFacto Standart abzuweichen.

Meistermagier (Magus/Maga) der Ruyan Vé können am weißen Wappenrock erkannt werden. Das Tragen ist jedoch keine reglementierte Pflicht aber zu feierlichen Anlässen, Empfängen und im Auftrag des Ordens wird vom Magier mit Rang erwartet den Wappenrock zu tragen. Alles andere wird als unschicklich betrachtet.

Religion

Als Schutzgöttin verehren sie Riyuna, deren Symbol die Harlequinmaske ist. Sie ist die Göttin der Magie und hat die intelligenten Völker mit ihrer Gabe gesegnet. Ihr Zeichen ist die Harlequinmaske mit einer lachenden und einer weinenden Seite. Dies ist Ausdruck für die Freude an den Menschen und anderseits die Trauer wegen dem Wissen, dass die Menschen in ihrer kurzen Zeit nicht viel erreichen können. Sie kann als chaotische aber gute Göttin eingestuft werden.

In der Akademie wird Riyuna nicht nur durch regelmäßige Gebete verehrt sondern bildet die Grundlage für den gesamten Orden.

Die Abgekehrten

Seit der Tronbesteigung Hadrian gibt eine nicht unbeachtliche Gruppe von Magiern im Orden welche dem Orden zwar treu sind aber Riyuna nicht in der Art verehren wie es die Ordensleitung wünscht. Vor allen einige Lehrmeister, welche ihre Lehrlinge außerhalb der Akademie lehren gehören zu dieser Gruppe. Ihr bekanntesten Vertreter sind Magus Arion von Dorenburg und seine Lehrlinge.

Innerhalb des Ordens wird diese Gruppierung toleriert. Einige ältere Magier des Ordens versuchen diese Gruppe zu diffamieren und gaben ihr den Namen Die Abgekehrten. Offiziell werden die Anhänger dieser Gruppe aber gleich behandelt da sie nach wie vor der Göttin treu sind aber in den Reihen des Ordens gibt es häufig starke Diskussionen über die religiösen Ansichten.

Die Erhabenen

Im Gegenzug zu den Abgekehrten fand sich schnell eine Gruppierung zusammen, welche das genaue Gegenteil der Abgekehrten darstellt. Sie bezeichnen sich selbst als die Erhabenen und huldigen Riyuna mit strikter Einhaltung jahrhunderte alter Regeln. Die Erhabenen verbringen ihren Tag äußerst religiös und aufopferungsvoll im Dienste des Ordens.

Bespielte Magier

Auflagen für Magier, die nicht an der Akademie des Ruyan Vé ausgebildet wurden

  1. Jedes Erlernen, Ausüben oder Lehren der Dämonologie soll mit dem Tode bestraft werden.
  2. Jegliche Magie, welche die Dimensionen und Sphären durchbricht, soll unter Aufsicht der Akademie geschehen. Jegliche Zeitreisen, Astralreisen, Teleportationen, Dimensionsreisen, Beschwörungen oder dergleichen müssen bei der Akademie angemeldet und jede einzelne Anwendung eines solchen Zaubers muss von einem Meister der Akademie überwacht werden, ansonsten soll die Verbannung die Strafe sein.
  3. Es ist verboten, einem Sklaven Magie zu lehren.
  4. Wer unter den Kindern des Landes, vor allem unter den Sklaven einen findet, welcher der Magie fähig ist und dies noch nicht bei der Akademie gemeldet hat, soll es der Akademie anzeigen.
  5. Wer sich einen Lehrling nimmt von den Kindern dieses Landes, soll dies der Akademie anzeigen.
  6. Wer sich im Lande niederlässt soll sich und seine Lehrlinge der Akademie anzeigen.
  7. Ein jeder, der im Lande Magie lernt, und dies nicht in der Akademie tut, soll nicht mehr als einen festen Lehrmeister haben.
  8. Ein Lehrling soll im Lande den Meistergrad nur erlangen durch eine Prüfung an der Akademie.
  9. Ein jeder Magier soll die Göttin Riyuna ehren, welche die Magier vor Schaden bewahrt, darum soll ein jeder Magier, der im Lande ansässig ist, mindestens einmal im Jahr eines ihrer Feste in der Akademie besuchen oder ihr den Zehnten Teil seiner Einnahmen opfern.