Sevron

Aus Zorac'Quan
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Die Sevron oder auch Siervaron, für Adle und Magier war das früher die Kultur der Sklaven und diejenigen, die ihr angehörten. Inzwischen muss man sagen, dass die Sevron ein eigenes Volk genannt werden müssen, hervorgegangen aus einer bunten Mischung der Kulturen der südlichen Länder.

Die Sevron sind in z.T. regionalen, z.T. übergreifenden Bruderschaften organisiert, die aus ehemaligen Sklaven, ehemaligen entlaufenen Sklaven, ehemals freigelassenen Sklaven und deren Nachkommen bestehen.


Achtung!

Der folgende Text enthält zahlreiche Informationen, die Spieler nicht kennen können. Vielleicht solltest Du nur weiterlesen, wenn Du zur Spielleitung eines Zorac'quan-Cons gehörst.



ehemalige Sklaven

Die meisten Sevron sind erst vor kurzem freigekommene Sklaven. Viele von ihnen hielten sich an die hergebrachten regionalen Bruderschaften und diejenigen, die sich anderswo niederliessen, wechselten damit auch die Bruderschaft. Die meisten der ehemaligen Sklaven gehörten und gehören noch immer zu den Sevron.

  • Das eiserne Rad: Die Bruderschaft von Ulzey war die Keimzelle des grossen Sklavenaufstandes von 1177 und wurde nach dessen blutigen Ende vollkommen zerschlagen.
  • Die sieben Speere: Die Bruderschaft von Orasso wurde nach dem grossen Sklavenaufstand 1177 scheinbar zerschlagen, doch 1193 neu gegründet. 1200 verjagen sie den Freiherrn von Orasso und bekommen vom Markgräfin Veria die Herrschaft über die Stadt zuerkannt.
  • Die Ährenwanderer: Die Bruderschaft von Brakksten ist für ihren Zorn gegen den Adel bekannt, sie sollen schon früher Adlige in Brakksten durch Anschläge getötet haben. Nach der Sklavenbefreiung brannten sie die Burg des Freiherrn nieder und zogen sich in die Nordhöhen zurück, um von dort aus weitere Anschläge auf Adlige zu begehen
  • Die einigen Stäbe: Die Bruderschaft von Sonnau ist durchaus gemässigt und war seit derBefreiung stets an Zusammenarbeit interessiert.
  • Die Wildvögel: Eine neue Bruderschaft derjenigen Sevron, die seit der Befreiung durch das Land ziehen und sich nicht entschließen konnten, sich irgendwo neu niederzulassen.

ehemalige Geflohene

In der Zeit der Sklaverei versuchten zahllose Sklaven zu fliehen und manchen gelang es. Die Sklaven, Maruun genannt, die sich in den Wäldern versteckten, bildeten eigene, sehr eng verschworene Bruderschaften. Sie gründeten eigene versteckte Dörfer in denen sie lebten und Nachkommen groß zogen. Einige versteckten sich nur, andere gingen aktiv gegen die Zoran vor, raubten und plünderten. Vor allem in Steinwalden und den Nordhöhen gibt es solche Maruhngemeinschaften, von denen die meisten noch heute existieren.

  • Die weiße Flamme: Die wohl grösste Bruderschaft überhaupt ist die wichtigste Bruderschaft in Steinwalden. Sie sind Maruhns, entflohene Sklaven und deren Nachkommen. Auch früher schon waren sie die eigentlichen Herren der Steinwaldener Wälder, in denen sie sich so gut auskannten, dass ihnen das Militär nie beikommen konnte. Auch heute noch leben sie dort und häufig überfallen sie auch reisende Zoran, die ohne Schutz durch Steinwalden ziehen. Ihr Anführer ist der selbsternannte Baron Fenron.


ehemalige Freie

Unter den freigelassenen Sklaven hielten sich viele an ihre alten, regionalen Bruderschaften. Doch es gab auch andere, meist die Nachkommen ehemaliger Sklaven, die eigene, überregionale Bruderschaften gründeten und damit auch Einfluss gewannen.

  • Lucre: Eine Bruderschaft an der Ostküste (Goldmark, Yradon und Orlund), in der sich die meisten freigelassenen Sklaven dieser Regionen anschlossen. Als ehemalige Sklaven noch weitgehend mittellos verdingen sich die meisten als Tagelöhner, Handwerker, Bettler oder Diebe.